El Pilar  Hochebene von La Mola.


Von  Es Calo. Ab KM 12 wird die schnurgerade Inselstrasse langsam recht steil.
Man sollte, morgens ganz früh oder am späten Nachmittag die Radtour  wählen. Nicht zuletzt, um nicht mit den Touristen, die hier oben mit Bussen angekarrt werden, zusammentreffen.
Wie auch immer: Die Serpentinen schlängeln sich langsam immer höher durch die grüne, dichte Vegetation aus Wacholderbüschen.
Bei km 14 kann man eine kurze Rast im Restaurant Mirador einlegen und das Postkartenpanorama bestaunen.


                        
 


Weiter Richtung El Pilar der Strasse entlang wird die Steigung allmählich weniger und hinter der nächsten Kurve erhebt sich schon der Leuchtturm. Wer Zeit hat sollte mal rechts in einen der kleinen Pfade einbiegen. Dort ist noch eine der typischen Windmühlen zu sehen.

                                                       

Hier in El Pilar ist Formentera wirklich noch Formentera. 

Hier gibt es auch einen Laden der Wollpullover und die legendären Dreiecktücher verkauft. In der alten Post wird frischer Ziegenkäse angeboten. Wenn Sie eine Kochgelegenheit haben sollten Sie ein Stück erwerben, ihn panieren und anbraten. Ein Super - Essen.

Im Mittelpunkt von El Pilar die 1784 gebaute Kirche. Nostra Senyora del Pilar

                                                           

Es leben ca. 600 bis 650 Leute hier oben auf der Mola. Natürlich weit verstreut auf dem Land. Der Boden hier ist sehr fruchtbar als im Tiefland. Es gibt hier auch keine Brunnen, somit müssen die Bauern das Regenwasser in riesigen Zisternen sammeln. Es gibt welch die fassen 100000 Liter. 

Auch gibt es kein Hotel nur eine kleine Pension. Ein paar Läden, zwei Gaststätten das Can Toni und die alte Post.

Der Leuchtturm steht seit 1861 und liegt direkt an der Steilküste. Sie fällt senkrecht  ca. 180 m tief ins Meer.          
Eine steife Brise trocknet schnell jede Schweißperle. Aber es gibt natürlich auch hier eine Bar.

Hier oben in der kargen und schroffen Landschaft wurde 1978 eine Gedenktafel an den Schriftsteller Jules Verne errichtet.

                                              
Jeden Sonntag ist in La Mola der Hippie-Markt. Allerlei Kunsthandwerk, teilweise aus eigener Hand örtlicher Künstler, wird hier angeboten. Ob es Schokoladenkuchen ist eine Perlenkette ein Armreif bemalte Spiegel Bilder usw. 

Gabrielet, Keramikkünstler und sogleich Kultfigur der Insel ist leider 1999 gestorben, die Werkstatt in der er viele Jahre gearbeitet und zusammen mit vielen Katzen gelebt hat ist heute noch ein beliebtes Fotomotiv.

                                             

 

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