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                               Mein zweites Hobby, der Schrebergarten.

                                                                         

                             Möchte mich auch gleich hiermit vorstellen !

 

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Das Ziel von uns Kleingärtner ist es, eine kleine Oase zur Erholung und zum entspannen am Rande der Ballungsgebiete zu schaffen und zu unterhalten.  Ein Kleingarten ist ein Stück Natur pur.

Was sind eigentlich Schrebergärten?

"Schrebergärten sind kleine, außerhalb der Wohngebiete gelegene Gartenparzellen, meist mit Laube, zur Selbstversorgung mit Gemüse, Obst und Schnittblumen; häufig als Teil eines öffentlichen Grünanlagengebietes."

 Dr. med. Daniel Gottlob Moritz Schreber

Heute ist der Garten ein Freizeitvergnügen in der selbst gestalteten Natur. Doch vor 150 Jahren fing alles ganz anders an. Mangelnde Ernährung und Wohnungsnot waren im letzten Jahrhundert die Gründe für die Anlage von Schrebergärten. Mit der zunehmenden Industrialisierung im 19. Jahrhundert strebte die Landbevölkerung in die Städte, um dort als Industriearbeiter zu arbeiten. Soziale Missstände waren die Folge.

In Leipzig gründete Dr. Ernst Hauschild einen Verein, der den Kindern der Fabrikarbeiter Kinderspielplätze, Erziehung und Bewegung in der Natur ermöglichen sollte. Diese Gärten wurden nach dem Arzt Dr. med. Daniel Gottlob Moritz Schreber genannt.

Aus dieser Tradition hat sich die Verpflichtung erhalten, dass im Vereinsgarten auch Nützliches angepflanzt werden muss.
Ein bestimmter Teil des Gartens ist dem Gemüseanbau vorbehalten. Gäbe es diese Regel nicht, würden die Gärten nur noch aus Rasen und Wochenendhäusern bestehen.

          Und auch gleich ein       Garten-Tipp

Mein Name ist Manfred, aber das ist nicht so wichtig. Mir ist wichtiger, dass Ihr erfahrt, dass ich ein Gartenfreund bin.

Wenn ich sage Gartenfreund, dann meine ich nicht die Menschen, die mit der Nagelschere den Rasen pflegen. In meinem Rasen darf auch mal ein Gänseblümchen stehen. Nur wenn es zuviel wird, gehe ich in die Knie zum Ausstechen. Mein Garten ist im großen und ganzen möglichst natürlich angelegt. Ich lege sehr viel Wert darauf, dass es sich um einheimische Pflanzen handelt. Ich bin mir sicher, dass Ihr mir zustimmen werdet, wenn ich behaupte, dass es sehr viele wunderschöne einheimische Gewächse gibt.
Auch an die Tiere denke ich. Anstatt Schneckenkorn zu streuen, sorge ich lieber dafür, dass in einer geschützten Ecke altes Holz und Strauchschnitt aufgeschichtet sind. Dort wohnt schon seit Jahren eine Igeldame, die jedes Frühjahr Junge bekommt. Sie kümmert sich um Schnecken und Mäuse. Selbstverständlich habe ich auch Nistkästen aufgehängt. Die Piepmätze helfen fleißig, Raupen und anderes Ungeziefer in Schach zu halten.


Bis gleich euer Manfred 
              

Hier geht es weiter.      Die Geschichte des KGV. Westend eV. 1913 Frankfurt a. M.

                                   Zu den Garten-Tipp's 

                                   Gärten der Anlage 1A

                                   Entstehung der Gärten 60 - 67

 

                                                                              

 

© Copyright 1999- 2007  by  Manfred Pappert